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Über uns


Die Bilaterale Körperschaft für Sicherheit im Handwerk (BKSH) der Autonomen Provinz Bozen wird im August 2015, im Rahmen des bilateralen Vertretungssystems, das auf nationaler Ebene der Nationalen Bilateralen Körperschaft für das Handwerk (EBNA – Ente Bilaterale Nazionale Artigianato) und der Nationalen Paritätischen Organisation für das Handwerk (OPNA – Organismo Paritetico Nazionale dell’Artigianato) untersteht, dessen gebietszuständige Vertretung die BKSH ist, auf Initiative der Arbeitgebervereinigungen lvh.apa und CNA-SHV sowie der größten Interessenvertretungen der Arbeitnehmergewerkschaften ASGB, CGIL/AGB, SGBCISL und UIL-SGK gegründet, um die Bestimmungen des Einheitstextes zur Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz (Art. 51 GvD/D.Lgs. 81/2008) und des interkonföderalen Abkommens der Sozialpartner vom 13. September 2011 umzusetzen.

Die BKSH ist eine Körperschaft ohne Gewinnabsicht und stellt für die Betriebe und die Arbeitnehmer des Handwerkssektors der Autonomen Provinz Bozen die einzig anerkannte und befähigte paritätische Organisation zur Abwicklung der Aufgaben und Befugnisse gemäß den geltenden Bestimmungen dar, die folgendes beinhalten:

  • Ausrichtung, Führung und Überwachung der Tätigkeiten der von den Gewerkschaftsvertretungen bestimmten territorialen Sicherheitssprecher (TSS) für das Handwerk, mit Arbeitssitz daselbst;
  • Unterstützung der Aktivitäten der TSS;
  • Erste Instanz in Streitfragen zur Umsetzung der Vertretungs-, Informations- und Weiterbildungsrechte im Bereich Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz;
  • Sitz zur Erfüllung der laut Art. 50 GvD/D.Lgs. 81/2008 bestehenden Verpflichtungen in Bezug auf die Information und Konsultation der TSS;
  • Förderung und Finanzierung der Weiterbildungsmaßnahmen der Arbeitnehmer (laut Art. 37 GvD/D.Lgs. 81/2008), der AVAS, der TSS, der Arbeitgeber, der LDAS, der ASPP (Sicherheitsbeauftragten), der Führungskräfte, der Vorgesetzten, auch in Zusammenarbeit mit lokalen Körperschaften, dem INAIL und dem Weiterbildungsfonds FondArtigianato;
  • Bescheinigung der Übereinstimmung der Inhalte aller von den Arbeitnehmern besuchten Arbeitssicherheitskurse;
  • Förderung, Ausrichtung sowie Koordinierung von Maßnahmen für die Prävention, Organisation und Sammlung positiver Erfahrungswerte in Bezug auf die Ausbildung im Bereich Gesundheit und Sicherheit der Arbeitnehmer im Südtiroler Handwerkssektor;
  • Förderung von Präventionsprogrammen in Bezug auf Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten, auch in Zusammenarbeit mit lokalen Körperschaften und dem INAIL;
  • Überwachung und Bestandsaufnahme der Anwendung der geltenden Bestimmungen über Gesundheit und Sicherheit der Arbeitnehmer.

Der BKSH treten automatisch, mit Einschreibung bei der Bilateralen Körperschaft für das Handwerk (BKH), jene Handwerksbetriebe und Vereinigungen bei, welche die Voraussetzungen laut Landesgesetz betreffend die Handwerksordnung erfüllen und/oder den nationalen Kollektivvertrag CCNL für das Handwerk anwenden und für jeden Arbeitnehmer einen jährlichen Beitrag von € 18,75 einzahlen (bereits in der an die BKH entrichteten Jahresgebühr von € 91,80 bzw. € 125,00 für die Betriebe, die Titel I. des GvD/D.Lgs. 148/2015 unterliegen, inbegriffen).

Die oben angeführte Gebühr setzt sich folgendermaßen zusammen:

  • € 12,00 für die Finanzierung und Unterstützung der Tätigkeit der TSS
  • € 6,75 zur Garantie der Zweckmäßigkeit der BKSH-EBSA, der Ausbildungsmaßnahmen sowie der Programme und Initiativen zum Schutz der Gesundheit und der Sicherheit gemäß Art. 51 GvD/D.Lgs. 81/2008

Der Beitritt eines Betriebes zum bilateralen System, wie laut CCNL vorgesehen, schließt den Beitritt aller Arbeitnehmer dieses Betriebes mit ein.

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